Glossar
Links, die in Texten dieser Website zu diesem Glossar führen,
sind durch ein Fragezeichen-Symbol
gekennzeichnet, wenn man mit der Maus darüberfährt (Beispiel:
Timbales). Links mit Speaker-Icon
lassen ein Soundbeispiel ertönen (Beispiel: [] ).
Akzent: Plötzliche Betonung
(punktuelle Hervorhebung, Akzentuierung) in einem Musikstück,
in der Schlagzeug-Notenschrift oft dargestellt durch ein
> (Größer-als-Zeichen) über der zu akzentuierenden
Note.
Artikulation bedeutet in der
Musik das spezifische Verbinden bzw. Trennen aufeinanderfolgender
Töne durch individuelle Länge oder Kürze des Einzeltones.
Die jeweilige Artikulation wird durch verschiedenartiges
Anspielen des Instruments umgesetzt. Die wichtigsten Arten
der Artikulation sind "legato" (gebunden), "portato"
(getragen) und "staccato"
(abgerissen). B
Ballade: Als Ballade wird in
der zeitgenössischen Popularmusik ein Musiktitel mit
einem langsamen, getragenen Tempo bezeichnet. Bassdrum: [engl. "Bass-Trommel"]
Große Trommel. Die Bassdrum eines Schlagzeugs wird
mit dem Fuß bedient. [][mehr
...]
Beat: [engl. "Schlag"]
Betonung einer Zählzeit. Eine schwere Betonung nennt
man Downbeat,
die unbetonten Anschläge Offbeats.
Beispiel anhand einer 4/4-Takt-Schlagfigur mit Betonung
der 1. Zählzeit (D=Downbeat, o=Offbeat): D-o-o-o -
D-o-o-o (usw.)
Blues: Musikform mit Ursprung
in der afroamerikanischen Gesellschaft Nordamerikas um die
Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Der Blues bildet die
Wurzel der modernen Musikrichtungen wie Jazz,
Rock und
Soul, an
ihm kommt keine ernstlich mit Popularmusik befasste Person
vorbei.
Bongos: Aus Kuba stammende kleine
Handtrommeln, paarweise verwendet - die kleine heißt
Macho (Männchen) [],
die große Hembra
(Weibchen) [] -
idealerweise gestimmt im Tritonus-Abstand.[mehr
...]
Bongocero: Spanische Bezeichnung
für den Bongo-Spieler.
BPM: [Beats Per Minute] Schläge
pro Minute, meist Anzahl der Viertel-Noten pro Minute als
Geschwindigkeits-Maß, eigentlich synonym mit dem Maß
"MM" (Mälzels Metronom).
Break [engl. "Bruch",
"Pause"] nennt man eine mehrtaktige starke Reduktion
der empfundenen Intensität eines Musikstückes. Bei einem
Break setzt z.B. der durchgeschlagene Beat
aus oder wird in seiner Komplexität vermindert. Auch
abrupte rhythmische oder harmonische Wechsel werden zuweilen
Break genannt. C
ChinaCymbal:
[]
Becken mit hochgebogenem Rand, im Drumset meist über
Kopf und geneigt aufgehängt, klanglich im Vergleich
zum Crash[]
hell und unsauber, z.B. für explosive Akzente
geeignet. [mehr
...]
Chromatik: [von griech. chrome:
"Farbe"] Die chromatische Tonleiter besteht in
ihrer kompletten Form aus einer Folge von zwölf Halbtönen
innerhalb einer Oktave
(in zwölf gleichen Stufen temperiertes Tonsystem).
Die chromatische Klaviatur
zerfällt somit in 12 gleiche Teile.
Conga: []
Oberbegriff für Conga-Trommeln (Congas),
spanische Bezeichnung für die mittelgroße Conga-Trommel.
[mehr
...]
Congas:
Große Handtrommeln afrikanischen Ursprungs mit einem
- von verschiedensten Spielweisen abhängigen - umfangreichen
Klangspektrum. Spanische Bezeichnungen für die
einzelnen Trommeln: Quinto[],
Conga[]
und Tumba[].
[mehr
...]
CrashCymbal:
[von engl. "krachen"] Meist bronzenes "Akzentbecken"
mit krachendem Klang, wie der Name schon sagt. Durchmesser
i.d.R. 14 - 18 Zoll.[][mehr
...]
Crescendo: [ital. "wachsend"]
bezeichnet in der musikalischen Dynamiklehre
ein allmähliches Erstarken der Lautstärke. Dieses
"lauter werden" wird in der Notenschrift mit einem
nach rechts offenen, anwachsenden Winkel (sog. Gabel) unter
der entsprechenden Passage dargestellt. Das Gegenteil (allmächliche
Lautstärke-Verringerung) heißt Diminuendo.
Diminuendo: [ital. "verringernd"]
bezeichnet n der musikalischen Dynamiklehre
ein allmähliches Abschwächen der Lautstärke.
Dieses "leiser werden" wird in der Notenschrift
mit einem nach links offenen, sich verjüngenden Winkel
(sog. Gabel) unter der entsprechenden Passage dargestellt.
Das Gegenteil (allmächliche Lautstärke-Erhöhung)
heißt Crescendo.
Double Bass: [engl. "Doppel-Bass"]
Spielweise der Bassdrum(s)
mit beiden Füßen, entweder realisiert durch eine
zusätzliche - ggf. durch einen Bowdenzug gesteuerte
und daher frei positionierbare - Fußmaschine
oder durch eine gesamte zusätzliche Bassdrum.
Downbeat: [von engl. "Herunterschlagen"]
Sog. schwere Betonung bei der Zählung eines Taktes
(bei den meisten Schlagfiguren die 1. Zählzeit). Die
unbetonten restlichen Zählzeiten heißen Offbeat.
Siehe auch unter Beat.
Drum Key: [von engl. key: "Schlüssel"]
Notationsschlüssel. Da es für das Schlagzeug keine
einheitliche Notation
gibt, wird diese anhand des Drum Key erläutert. [mehr
...]
Dynamik: [griech.: dynamis "Kraft“]
In der Musik wird als Dynamik allgemein die Lehre der Tonstärke
bezeichnet, in der Audio-Technik bedeutet Dynamik das Verhältnis
unterschiedlicher Tonstärken zueinander. Vgl. zur musikalischen
Dynamiklehre auch Crescendo
und Diminuendo. E F
Fade-In:
In der Audio-Technik versteht man unter Fade-In eine Einblendung,
d. h. die Lautstärke wird, ausgehend von Stille, allmählich
angehoben, bis der gewünschte Grundpegel erreicht ist.
Fade-Out:
[engl. (to fade) "verblassen, abklingen"] Ausblendung,
d. h. die Lautstärke wird, vom Grundpegel ausgehend,
allmählich bis zur Stille abgesenkt.
Fill-In:
(auch "Fill" [engl. "füllen"])
bezeichnet Ausschmückungen eines Musikstücks;
rhythmische Fills werden oft als Übergang zu einem
Takt- oder
Tempowechsel eingesetzt. Floor-Tom: []
[engl. "Boden-Tom"] Floor-Toms sind die tieferen,
auf dem Boden aufgestellten Toms,
die von der Klanghöhe bis in den Bereich von Bassdrums
reichen können. [mehr
...]
Fußmaschine: Unter "Fußmaschine"
versteht man die gesamte Pedalmechanik, mit der die Bassdrum
eines Schlagzeugs gespielt wird. Sie besteht aus dem Pedal
selbst, dem Schlegel und der dazwischen liegenden mechanischen
Umsetzungapparatur. G
Genre: [franz. "Art, Gattung"]
Gebräuchlich als Oberbegriff für verschiedene
(Kunst-) Musik-Gattungen bzw. Stilrichtungen.
Gospel: Kirchenmusik afroamerikanischer
Gemeinden, die sich durch Jazz-
und Blues-Einflüsse
auszeichnet.
H
Hardware [engl. "Eisenteile"]
wird im vorliegenden Zusammenhang als Oberbegriff für
die metallerne Ständer, Halterungen und sonstiges Percussion-Zubehör
verwendet.
Hembra: []
[span. "Weibchen"] Spanische Bezeichnung für die größere
Bongo-Trommel.
Die kleinere heißt Macho[]
["Männchen"]. [mehr
...]
Hihat:
genauer: "Die" Hi-Hat. Sie besteht aus einem Becken-Paar,
das horizontal auf einem Ständer mit einer Pedalmechanik
montiert ist und gegeneinander schwingt. Sie wird per Fußsteuerung
geöffnet und geschlossen, wodurch beim Anschlagen unterschiedliche
Sounds entstehen [][][].
[mehr
...]
HPA-Dateien
sind Loop-Dokumente,
die unter der Software Hot
Stepper (s.u.) laufen.
Hot
Stepper: Software zum Erstellen und Abspielen
von Loops.
Eignet sich insbesondere für Drum-Loops unter Verwendung
kurzer WAV-Sounds,
die der Benutzer in das Programm importieren kann. Ein Sequenzer-Modul
erlaubt das Zusammenstellen ganzer Songs aus verschiedenen
Loops. Hot Stepper wird nicht mehr weiterentwickelt, man
findet aber noch Download-Links, z.B. hier. I
Intervall: Höhenunterschied zwischen
zwei gleichzeitig oder nacheinander erklingenden Tönen (Tonabstand,
Tondifferenz). Benannte Beispiele für diatonische Intervalle
sind Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime,
Ovtave.
Man unterscheidet zwischen sog. konsonanten (zusammenklingenden)
und dissonanten (auseinanderklingenden, auflösungsbedürftigen)
Intervallen. Beispiel für einen dissonanten Intervall
ist der Tritonus
(übermäßige Quarte). J
Jazz: Afro-amerikanische Musik
Nordamerikas mit Wurzeln im Blues,
entstanden ab ca. 1900 insbesondere in New Orleans, geprägt
von auf Bewegungsgefühl bezogener Rhythmik, am vokalen Ausdruck
orientierter Tonbildung und kunstfertiger Improvisation.
Über Jazz könnte man 5000 Webseiten schreiben,
ohne eine prägnante Definition zu erreichen; Interessierte
sollten erstmal weiterlesen bei Wolfram
Knauer. K
Klaviatur: [von lat. clavis:
"Schlüssel"] Bezeichnung der Tastenanordnung,
die über eine dem jeweiligen Instrument entsprechenden Mechanik
oder Traktur
zur Tonerzeugung führt. L
Loop:
[engl. "Schleife"] In einer (ggf. Endlos-)Schleife
wiedergegebenes Klangereignis (z.B. Sample). M
Macho:[]
[span. "Männchen"] Spanische Bezeichnung für die kleinere
Bongo-Trommel.
Die größere heißt Hembra
["Weibchen"] [].
[mehr
...]
Mallet: Schlagstock mit textilumwickelter
Holz- oder Gummikugel, mit dem z.B. das Marimbaphon
angespielt wird. Mambo: Bezeichnung einer Musikrichtung,
die sich nach 1930 in Kuba entwickelt hat und des dazugehörigen
Tanzes. Mambo besteht - vereinfacht beschrieben - aus einer
Mixtur kubanischer Rhythmen mit Jazz.
Marimbaphon: Schlaginstrument
der Familie der Xylophone
mit chromatisch
gestimmten Holzklangstäben und einem bis zu 5 2/3 Oktaven
großen Tonumfang.
Metronom: Mechanisches
oder elektronisches Gerät , das in gleichmäßigen
Abständen Taktsignale sendet. Je nach eingestellter
Zahl der Anschläge pro Minute (MM bzw. BPM)
gibt es eine schnellere oder langsamere Geschwindigkeit
vor. Die Werte reichen üblicherweise von 40 - 208 MM
(BPM). Hier
findest du den Link zu einem Online-Metronom.
Metrum: [von griech. métron:
"Maß"] Grundschlag oder "Puls" der Musik;
Maßeinheit mehrerer, zu einer Einheit zusammengeschlossenen
Zählzeiten und ihre Ordnung nach wiederkehrenden Abfolgen
von betonten und unbetonten Schlägen. Grundlage einer solchen
Ordnung ist der Takt.
MIDI [engl.: Musical Instrument
Digital Interface] - bezeichnet eine digitale Schnittstelle
für Musikinstrumente und ein Protokoll für Informationen
zur digitalen Steuerung von Instrumenten. Eine MIDI-Datei
beinhaltet keine Audio-Daten (wie MP3-
oder WAV-Files),
sondern (nur) Steuerbefehle, die z.B. in der Sounkarte des
PCs (als Syntesizer) in Klänge umgewandelt werden.
Daher haben MIDI-Files nur geringe Datenmengen, die Qualität
ihrer Umsetzung ist aber vom benutzten Instrument abhängig.
MP3-Files sind Dateien in einem
komprimierten Audio-Dateiformat. MP3 steht für für
"MPEG-1 Audio Layer 3". Audioateien im MP3-Format
sind bei relativ geringem Qualitätsverlust nur einen
Bruchteil so groß wie z.B. unkomprimierte WAV-Dateien.
N
Notation: In der Musik ist Notation
die Niederschrift von Musik anhand von Noten,
s. Notenschrift.
[mehr
...]
Note: Notenschrift-Symbol
für einen einzigen Ton auf der Notenskala, bestehend
aus einem Notenkopf, ggf. einem Notenhals, einer oder mehrerer
Fahnen und zusätzlicher Symbole. Der Notenkopf ist
meist oval, beim Schlagzeug ist für die Notation
von Becken ein x-förmiger Notenkopf üblich, besondere
Instrumente können durch andere Kopf-Formen dargestellt
werden. [mehr
...]
Notenschrift: Symbolschrift zur
grafischen Dokumentation musikalischer Parametern. In der
Notenschrift werden die Höhe von Tönen, ihre Dauer,
Lautstärke, Verzierungen, rhythmische Einordnung etc.
symbolisiert, so dass man mit ihrer Hilfe Musik visuell
abstrahiert darstellen kann. O
Offbeat: Unbetonte Zählzeiten
einer Schlagfigur, im Gegensatz zum Downbeat
(der betonten Zählzeit). Siehe auch unter Beat.
Oktave: [von lat. octava: "die
Achte“] Intervall
von acht ganzen Tonstufen ( in der chromatischen
Tonleiter 12 Halbtonstufen). P
PDF: [Portable Document Format]
Im Internet verbreitetes, plattformübergreifendes Dateiformat.
Zum Ansehen, ggf. auch Speichern und Drucken von PDF-Dateien
empfehlen wir den kostenlosen Adobe®Reader, den Download-Link
dazu gibt es hier.
Percussion: (dt.: Perkussion)
Oberbegriff für das Spiel aller Instrumentenarten aus dem
Bereich der Schlaginstrumente.
Primero: []
[span. "Erste"] Spanische Bezeichnung für
die kleinere Timbales-Trommel.
Die größere heißt Segundo
[].
[mehr
...] Q
Quinto: []
Spanische Bezeichnung für die kleinste Trommel der
Congas.
Die mitllere heiß Conga[],
die größte Tumba[].
[mehr
...] R
Rhythm and Blues: In den 1940er
Jahren vorherrschender Stil afroamerikanischer Musik, eine
rhythmisch stark akzentuierte Form des Blues,
aus der später Rock
’n’ Roll wurde. In der heutigen Zeit wird auch aktuelle,
meist seichte afroamerikanische Popularmusik als "R&B"
bezeichnet.
Rhythmus: Der Rhythmus umfasst
die Ordnung, Gliederung und sinnfällige Gestaltung
des zeitlichen Verlaufs von Klangereignissen. Nicht zu verwechseln
mit Takt
(Gruppen von Grundschlägen) und Metrum
(Puls).
Ride:
[][von engl. "reiten"]
Im Vergleich zu Hi-Hat[]und Crash[]lang schwingendes
Becken mit glockenartigen Ton an der Kuppe (Glocke, Ride
Bell[]).
Ohne Kuppe kommt ein "Flat Ride" aus, ein "Sizzle-Ride"
ist für einen effektvollen Klang mit hängenden
Nieten ausgestattet. Ride-Becken messen im Durchmesser i.d.R.
18 - 24 Zoll.[mehr
...]
Ride Bell: [engl. "Glocke"]
Kuppe des Ride-Beckens
mit hellem, glockenartigen Ton. [][mehr
...]
Rim Click: [engl. "Rand-Klick"]
Snare-Sound,
erzeugt durch Anschlagen des Spannrings mit auf das Fell
aufgelegter Stockspitze. [][mehr
...]
Rim Shot: [engl. "Rand-Schuss"]
Snare-Sound,
erzeugt durch gleichzeitiges Anschlagen des Fells mit der
Stockspitze und des Spannrings mit dem Stockschaft. [][mehr
...]
Rock (-Musik): Oberbegriff für
Musikrichtungen, die sich seit den 60er Jahren aus der Vermischung
des Rock’n’Roll der späten 50er und frühen 60er Jahre und
anderen Musikstilen entwickelt haben. In englischsprachigen
Ländern oft noch begrifflich traditionell mit Rock’n’Roll
gleichgesetzt, obwohl letzteres zwischenzeitlich eher ein
untergeordnetes Genre
(entstanden aus einer Vereinfachung von Rhythm
and Blues- und Jazz-Elementen,
geprägt durch seine prägnante, synkopierte,
schnelle Rhythmik und die entsprechend definierte Tanzbarkeit)
darstellt. S
Salsa: Lateinamerikanischer Tanz;
Form der lateinamerikanischen Musik, bestehend aus alten
traditionellen kubanischen Rhythmen
und Instrumentierungen, gepaart mit Jazz-Elementen.
Segundo: [span. "Zweite"]
Spanische Bezeichnung für die größere Timbales-Trommel.
[mehr ...]
Sequenzer:
Gerät oder eine Software zur digitalen Aufnahme,
Wiedergabe und Bearbeitung von Daten (z.B. Samples,
s.o.) zur Erstellung von Musik.
Sizzle-Ride
Cymbal:
[engl. "zischeln"] Mit frei schwingenden Metallnieten
versehenes Ride-Becken
mit entsprechend hochfrequent zischelndem, raschelnden Klangeigenschaften.
Snare:
[][engl. "schnarren"]
/ Snaredrum bezeichnet die kleine Trommel, wobei "snare"
eigentlich nur die Schnarrsaiten an der unterseitigen Resonanzbespannung
bezeichnet.[mehr
...]
Song: [engl. "Lied"]
Als Song wird auf diesen Webseiten ein Hörbeispiel
bezeichnet, das aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt
ist, im Gegensatz zu einem Loop,
der meist nur einen wiederholbaren Grund-Rhythmus
aufzeigt.
Soul (-Musik): Hauptströmung
der afroamerikanischen Unterhaltungsmusik, entwickelt in
den 50er Jahren aus Rhythm
and Blues und Gospel.
In den 60er und 70er Jahren fast Synonym für schwarze Popmusik,
war Soulmusik - wie vormals Blues
- eng mit dem Kampf der nordamerikanischen Bürgerrechtsbewegung
gegen Rassentrennung und für Gleichberechtigung verknüpft.
SplashCymbal:
[]
Kleines, leichtes Effekt-Becken mit entsprechend hellem
Klang und kurzem Nachschwingen, prädestiniert für
schnelle Akzente.
[mehr
...]
Staccato: [ital. "abreißen"]
bezeichnet in der Musik eine Artikulation
der entsprechend gekennzeichneten Note in dem Sinne, dass
diese kürzer (abgehackt) gespielt wird, obwohl sie
im Notensystem die eigentlich notierte Länge einnimmt,
gekennzeichnet durch einen Punkt über der Note. Steigerung:
Staccatissimo (genkennzeichnet durch einen tropfenförmigen
Keil über der Note).
Synkope: In der Musik wird als
Synkope eine Verschiebung der Betonung auf eine an sich
– aufgrund der vorgegebenen Taktordnung
– unbetonte Zählzeit bezeichnet (akzentuale
Verschiebung des Downbeats). T
Takt: [von lat. tactus:"Schlag"]
Der Takt schließt Zählzeiten zu übergeordneten
Einheiten zusammenn, indem er gleich lange Maßwerte
unterschiedlich gewichtet oder akzentuiert. Man unterscheidet
gerade Taktarten (2/8- / 4/4-Takt) und ungerade (3/4- /
3/8-Takt).
Timbales: [][]
Kubanische Kesseltrommeln aus Metall, die jeweils einseitig
bespannt und gemeinsam auf Ständer-Hardware
befestigt, oft kombiniert mit Cowbells[],
gebräuchlich in karibischen Musik-Genres. [mehr
...]
Timbalero: Spanische Bezeichnung
für den Timbales-Spieler.
Berühmter Timbalero: Tito
Puente (1923 - 2000). Toms: [][][]
(auch: Tom Toms) Kesseltrommeln, die die mittleren Tonhöhenbereiche
zwischen Snaredrum[]
und Bassdrum[]
abdecken. Die jeweilige Tonhöhe ist vom Volumen der
Trommel abhängig, gängigerweise werden mehrere
Toms in steigender Größe von links nach rechts
angeordnet. Über der Bassdrum
plaziert sind sog. Hänge-Toms, meist rechts auf dem
Boden aufgestellt sog. Floor-Toms. [mehr
...]
Traktur: Mechanische, pneumatische
oder elektrische Verbindung zwischen den Tasten und den
Spielventilen einer (Pfeifen-)Orgel.
Tritonus: Musikalisches Intervall,
das genau drei Ganztöne umfasst (übermäßige
Quarte, z.B. C - Fis). Er bezeichnet die stärkste Dissonanz
im Dur-Moll-Tonarten-System, klingt für den ungeübten
Hörer disharmonisch und ist auch als "Teufelsintervall"
bekannt.
Tumbadora: Kubanischer Name für
Congas,
im engeren Sinne Bezeichnung für die große Conga-Trommel,
kurz: Tumba[].
[mehr
...] U V W
WAV-Dateien
enthalten im Wave- [engl.: Welle] Format gespeicherte Audiodaten,
Standard für die Speicherung meist unkomprimierter digitaler
Audiodaten auf PC-Systemen. X
Xylophon: [von griech. xylos:
"Holz", phoné: "Stimme"] Schlaginstrument
asiatischen Ursprungs aus Hartholzstäben unterschiedlicher
Länge, von der die Tonhöhe des einzelnen Stabs
abhängt. Y Z
ZIP-Dateien sind im offenen Dateiformat
ZIP als komprimierte Archive gesichert, z.B. zur platzsparenden
Online-Speicherung. Zoll: Im englischen Sprachraum
("Inch") gebräuchliches Längenmaß,
auch durch zwei vertikale Striche ( " ) abgekürzt;
1" = 2,54 cm.